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Modul 2 von 9 · Landingpage & Funnel Optimization

Die perfekte Landingpage

⏱ 30 Min · Nach diesem Modul lesen Sie eine Landingpage entlang von AIDA wie einen Bauplan, prüfen Hero, Value Proposition, Benefits, Social Proof, Trust-Signale, CTA-Platzierung und Formularlänge auf ihre Conversion-Aufgabe und benennen den Abschnitt, der den Besucher führt oder ratlos zurücklässt.
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Die perfekte Landingpage

Wir bauen eine Landingpage Schritt für Schritt auf.

  • Der rote Faden heißt AIDA: Attention, Interest, Desire, Action.
  • Jeder Abschnitt hat genau eine Aufgabe: den Besucher mit geringstem Reibungsverlust zur Handlung führen — nicht schönes Design.
1
Aufmerksamkeit
2
Interesse
3
Verlangen
4
Handlung
Transkript dieser Folie

Willkommen zu Modul zwei. Wir bauen eine Landingpage Schritt für Schritt auf. Der rote Faden heißt AIDA: Attention, Interest, Desire, Action. Jeder Abschnitt hat genau eine Aufgabe. Es geht nicht um schönes Design, sondern darum, den Besucher mit dem geringsten Reibungsverlust zur gewünschten Handlung zu führen.

Lernziel

Was lernen wir hier?

Am Ende lesen Sie eine Landingpage wie einen Bauplan.

  • Sie wissen, welcher Abschnitt welche Aufgabe hat und wie die Elemente zusammenspielen.
  • Sie erkennen sofort, ob eine Seite den Besucher führt oder ihn ratlos zurücklässt.
1
Hero verstehen
2
Benefits formulieren
3
Vertrauen aufbauen
4
Conversion sichern
Transkript dieser Folie

Am Ende dieses Moduls lesen Sie eine Landingpage wie einen Bauplan. Sie wissen, welcher Abschnitt welche Aufgabe hat und wie die Elemente zusammenspielen. Sie erkennen sofort, ob eine Seite den Besucher führt oder ob sie ihn ratlos zurücklässt.

Selbstcheck

Vorwissen aktivieren

Öffnen Sie in Gedanken Ihre wichtigste Landingpage: Was sehen Sie als Erstes?

  • Würde ein völlig fremder Besucher in drei Sekunden verstehen, was angeboten wird und was er als Nächstes tun soll?
  • Wenn nicht, ist der Hero-Bereich der erste Hebel.
Erster Blick und Drei-Sekunden-Test als erster Hebel
Transkript dieser Folie

Bevor wir in die Details gehen, zwei kurze Fragen. Öffnen Sie in Gedanken Ihre wichtigste Landingpage. Was sehen Sie als Erstes? Und würde ein völlig fremder Besucher innerhalb von drei Sekunden verstehen, was angeboten wird und was er als Nächstes tun soll? Wenn nicht, ist der Hero-Bereich der erste Hebel.

Was das für Sie bedeutet

Warum Aufbau wichtiger als Design ist

Viele investieren Tausende Euro in Design, bevor die Struktur geklärt ist — das ist teuer.

  • Eine Landingpage lebt von der Reihenfolge der Informationen und davon, wie klar der nächste Schritt erkennbar ist.
  • Ein schlichter Aufbau mit klarem Versprechen schlägt fast immer ein aufwändiges Design ohne Strategie.
Strukturierter Aufbau vs. dekoratives Design
Transkript dieser Folie

Viele Unternehmen investieren Tausende Euro in Design, bevor sie die Struktur klären. Das ist teuer. Eine Landingpage lebt von der Reihenfolge, in der Informationen kommen, und davon, wie klar der nächste Schritt erkennbar ist. Ein schlichter Aufbau mit klarem Versprechen schlägt fast immer ein aufwändiges Design ohne Strategie.

Konzept

AIDA: vier Abschnitte, eine Aufgabe

AIDA ist keine Theorie, sondern die natürliche Kaufreihenfolge: bemerken, interessieren, wollen, handeln.

  • Jede Landingpage, die diesen Weg respektiert, fühlt sich für den Besucher intuitiv an.
  • Jede Seite, die davon abweicht, arbeitet gegen die natürliche Entscheidungslogik.
1
Attention
2
Interest
3
Desire
4
Action
Transkript dieser Folie

AIDA ist keine Theorie, sondern die natürliche Kaufreihenfolge. Zuerst bemerken wir etwas, dann interessieren wir uns dafür, dann wollen wir es, dann handeln wir. Jede Landingpage, die diesen Weg respektiert, fühlt sich für den Besucher intuitiv an. Jede Seite, die davon abweicht, muss gegen die natürliche Entscheidungslogik arbeiten.

Konzept

Der Hero-Bereich entscheidet alles

Der Hero ist wie ein Schaufenster: Der Passant muss sofort verstehen, was Sie anbieten.

  • Klare Sprache schlägt clevere Wortspiele — in drei Sekunden entscheidet der Besucher, ob er bleibt oder abspringt.
  • Headline, Subheadline und der primäre Call-to-Action bringen auf den Punkt, was er bekommt und was er als Nächstes tun soll.
1
Was?
2
Warum?
3
Was tun?
Transkript dieser Folie

Der Hero ist wie ein Schaufenster. Der Passant muss sofort verstehen, was Sie anbieten. Klare Sprache schlägt clevere Wortspiele. In den ersten drei Sekunden entscheidet der Besucher, ob er bleibt oder abspringt. Deshalb müssen Headline, Subheadline und der primäre Call-to-Action auf den Punkt bringen, was er bekommt und was er als Nächstes tun soll.

Konzept

Value Proposition in einem Satz

Eine starke Value Proposition beantwortet eine Frage: Warum genau hier kaufen?

  • Je klarer der Vorteil, desto schneller fällt die Entscheidung.
  • Vergleichen Sie mit der nächsten Alternative — der Kunde vergleicht ohnehin; erledigen Sie den Vergleich für ihn und schneiden Sie besser ab.
Unsere Marke vs. nächste Alternative
Transkript dieser Folie

Eine starke Value Proposition beantwortet eine Frage: Warum genau hier kaufen? Je klarer der Vorteil, desto schneller fällt die Entscheidung. Besonders wichtig ist der Vergleich mit der nächsten Alternative. Der Kunde vergleicht Sie sowieso. Wenn Sie diesen Vergleich für ihn erledigen und dabei besser abschneiden, entfällt eine große Hürde.

Beispiel

Beispiel: aus schwach wird stark

Schwache Headlines nennen Eigenschaften; starke Headlines nennen ein konkretes Ergebnis für den Kunden.

  • Sie nehmen zugleich das Risiko aus dem Kauf — die Geld-zurück-Garantie ist strategisch, nicht nett gemeint.
  • Sie zeigt, dass Sie hinter Ihrem Versprechen stehen, und schafft Vertrauen in den ersten Sekunden.
Schwache vs. starke Headline
Transkript dieser Folie

Schwache Headlines nennen Eigenschaften. Starke Headlines nennen ein konkretes Ergebnis für den Kunden und nehmen gleichzeitig das Risiko aus dem Kauf. Die Geld-zurück-Garantie ist dabei nicht nett gemeint, sondern strategisch: Sie zeigt, dass Sie hinter Ihrem Versprechen stehen. Genau das schafft Vertrauen in den ersten Sekunden.

Ihr Dozent

Warum ich immer beim Hero anfange

Ich beginne nie mit Footer, Navigation oder Farben, sondern immer mit den ersten drei Sekunden, dem Hero-Bereich.

  • Versteht der Besucher hier nicht, was er bekommt und warum es relevant ist, springt er ab — alles andere ist dann wertlos.
  • In meinen Projekten bringt eine einzige klare Headline mit konkretem Nutzenversprechen oft mehr als ein teures Redesign — der Hero hat höchste Priorität.
Wenn ich eine Landingpage optimiere, beginne ich nie mit dem Footer. Ich beginne mit den ersten drei Sekunden. — Der Hero-Bereich entscheidet, ob der Besucher bleibt oder springt. Alles andere ist zweitrangig, wenn der Einstieg nicht überzeugt.
Transkript dieser Folie

Ich möchte Ihnen verraten, wie ich persönlich vorgehe, wenn ich eine Landingpage bewerte. Ich beginne nie mit dem Footer, der Navigation oder den Farben. Ich beginne immer mit den ersten drei Sekunden, also mit dem Hero-Bereich. Wenn der Besucher in diesem Moment nicht versteht, was er bekommt und warum es für ihn relevant ist, springt er ab. Alles andere auf der Seite ist dann wertlos. In meinen Projekten habe ich erlebt, dass eine einzige klare Headline mit konkretem Nutzenversprechen mehr Conversion bringt als ein teures komplettes Redesign. Deshalb ist der Hero für mich der Hebel mit der höchsten Priorität.

Beispiel

Headline-Test mit dreihunderttausend Euro Impact

Ein B2B-Anbieter testete „Wir sind führend in Marketing-Automation" gegen „Sie sparen zehn Stunden Reporting pro Woche".

  • Die Conversion stieg um dreiunddreißig Prozent — bei fünftausend Besuchern pro Monat und zweitausend Euro Vertragswert rund dreihunderttausend Euro Umsatzpotenzial pro Jahr.
  • Der einzige Unterschied war die Formulierung: Benefits klingen nicht nur schöner, sie bringen echte Euro.
37 74 110 147 100 Conversionvorher 133 Conversionnachher
Dreiunddreißig Prozent mehr Leads durch kundenfokussierte Headline
Transkript dieser Folie

Hier ist ein Beispiel aus der Praxis, das die ökonomische Macht einer einzigen Zeile zeigt. Ein B2B-Anbieter testete zwei Headlines gegeneinander. Die erste sagte „Wir sind führend in Marketing-Automation". Die zweite sagte „Sie sparen zehn Stunden Reporting pro Woche". Die Conversion stieg um dreiunddreißig Prozent. Bei fünftausend Besuchern pro Monat und einem durchschnittlichen Vertragswert von zweitausend Euro ergibt das ein zusätzliches Umsatzpotenzial von rund dreihunderttausend Euro pro Jahr. Der einzige Unterschied war die Formulierung. Das zeigt, dass Benefits nicht nur schöner klingen, sondern echte Euro bringen.

Konzept

Verkaufen Sie Benefits, nicht Features

Niemand kauft wegen Eigenschaften — Menschen kaufen die Veränderung danach.

  • Übersetzen Sie jedes Feature in einen Kundennutzen; je konkreter, desto höher die Conversion.
  • Dreihundert Milliliter sagen wenig — „reicht für drei Monate" sagt sehr viel. Eine der effektivsten Übungen überhaupt.
Feature vs. Benefit
Transkript dieser Folie

Niemand kauft ein Produkt wegen seiner Eigenschaften. Menschen kaufen die Veränderung danach. Übersetzen Sie jedes Feature in einen Kundennutzen. Dreihundert Milliliter Shampoo sagen dem Kunden wenig. Drei Monate reicht für den Alltag sagt ihm sehr viel. Diese Übersetzung ist eine der effektivsten Landingpage-Übungen überhaupt.

Konzept

Social Proof: vier bewährte Typen

Sozialer Beweis wirkt, weil Menschen sich am Verhalten anderer orientieren.

  • Ein allgemeiner Satz wie „Kunden sind begeistert" wirkt nicht; ein konkretes Zitat mit Name, Rolle und Ergebnis bleibt hängen.
  • Vorher-Nachher-Bilder sind besonders stark, weil sie den versprochenen Nutzen sichtbar machen.
1
Bewertungen
2
Kundenlogos
3
Zitate
4
Vorher-Nachher
Transkript dieser Folie

Sozialer Beweis funktioniert, weil Menschen sich am Verhalten anderer orientieren. Ein allgemeiner Satz wie Kunden sind begeistert wirkt nicht. Ein konkretes Zitat mit Name, Rolle und Ergebnis bleibt hängen. Vorher-Nachher-Bilder sind besonders stark, weil sie den versprochenen Nutzen sichtbar machen.

Konzept

Trust-Signale reduzieren Risiko

Der häufigste Grund für Abbruch ist nicht das Produkt, sondern Unsicherheit.

  • Wer Versand, Rückgabe und Sicherheit früh zeigt, nimmt dem Besucher den Grund zum Zögern.
  • Besonders bei höheren Preisen oder sensiblen Produkten ist Vertrauen entscheidend — verstecken Sie diese Signale nicht im Footer.
1
SSL
2
Zahlungsarten
3
Garantie
4
Rückgabe
Transkript dieser Folie

Der häufigste Grund für Abbruch ist nicht das Produkt, sondern Unsicherheit. Wer Versand, Rückgabe und Sicherheit früh zeigt, nimmt dem Besucher den Grund zum Zögern. Besonders bei höheren Preisen oder sensiblen Produkten ist Vertrauen der entscheidende Faktor. Verstecken Sie diese Signale nicht im Footer.

Konzept

Der CTA muss mehrfach platziert werden

Viele Besucher scrollen erst nach unten, bevor sie entscheiden.

  • Steht der Button nur oben, verlieren Sie die bereits Überzeugten, die nicht mehr hochscrollen wollen.
  • Guter Rhythmus: CTA im Hero, CTA nach den Benefits, CTA nach dem Social Proof — so fangen Sie Entscheider in jedem Stadium ab.
1
CTA oben
2
CTA in der Mitte
3
CTA unten
Transkript dieser Folie

Viele Besucher scrollen erst nach unten, bevor sie entscheiden. Wenn der Button nur oben steht, verlieren Sie die, die bereits überzeugt sind, aber nicht mehr hochscrollen wollen. Ein guter Rhythmus ist: CTA im Hero, CTA nach den Benefits, CTA nach dem Social Proof. So fangen Sie Entscheider in jedem Stadium ab.

Konzept

CTA-Formulierung: aktiv und konkret

Ein guter CTA sagt dem Besucher, was passiert, wenn er klickt.

  • Schwache Texte wie „Weiter" oder „Absenden" verpassen die Chance, die Entscheidung zu bestärken.
  • Aktive Verben, die das Ergebnis benennen, erhöhen die Klickbereitschaft — Farbe und Größe testen Sie später, zuerst die Wortwahl.
Schwache vs. starke Button-Texte
Transkript dieser Folie

Ein guter CTA sagt dem Besucher, was passiert, wenn er klickt. Schwache Texte wie Weiter oder Absenden verpassen die Chance, die Entscheidung zu bestärken. Aktive Verben, die das Ergebnis benennen, erhöhen die Klickbereitschaft. Farbe und Größe sollten Sie später testen — zuerst kommt die Wortwahl.

Szenario

Szenario: Landingpage für ein Haushaltsprodukt

Diese Seite setzt den AIDA-Ablauf richtig um: Der Besucher erkennt sein Problem sofort und sieht ein konkretes Ergebnis.

  • Er findet Vertrauensbeweise, bevor er entscheidet.
  • Das FAQ am Ende beantwortet typische Einwände — jeder Abschnitt hat eine klare Aufgabe und führt zur nächsten Handlung.
Anzeige → Hero → Benefits → Social Proof → CTA
Transkript dieser Folie

Diese Seite macht den AIDA-Ablauf richtig. Der Besucher erkennt sein Problem sofort, sieht ein konkretes Ergebnis und findet Vertrauensbeweise, bevor er entscheidet. Das FAQ am Ende beantwortet typische Einwände. Jeder Abschnitt hat eine klare Aufgabe und führt zur nächsten Handlung.

Konzept

Reibung reduzieren: jeder Klick kostet

Denken Sie wie ein fauler Kunde: Je weniger er tun muss, desto wahrscheinlicher kauft er.

  • Entfernen Sie alles, was nicht zwingend nötig ist.
  • Gast-Checkout, automatische Adressvervollständigung und wenige Formularfelder sind direkte Conversion-Hebel, keine netten Extras.
1
Felder reduzieren
2
Gast-Checkout
3
Adresse automatisch vervollständigen
Transkript dieser Folie

Denken Sie wie ein fauler Kunde. Je weniger er tun muss, desto wahrscheinlicher kauft er. Entfernen Sie alles, was nicht zwingend nötig ist. Gast-Checkout, automatische Adressvervollständigung und wenige Formularfelder sind keine netten Extras, sondern direkte Conversion-Hebel.

Konzept

Formularlänge: kurz, aber nicht oberflächlich

Kürzere Formulare konvertieren besser.

  • Wenn Sie Daten brauchen, erklären Sie kurz, warum — Transparenz wirkt wie ein kleines Trust-Signal.
  • Fragen Sie bei jedem Feld: Brauchen wir das für den nächsten Schritt, oder nur für unseren Vertrieb?
25 50 75 100 90 drei Felder 80 fünf Felder 70 sieben Felder
Conversion bei steigender Formularlänge
Transkript dieser Folie

Kürzere Formulare konvertieren besser. Wenn Sie Daten brauchen, erklären Sie dem Besucher kurz, warum. Transparenz wirkt wie ein kleines Trust-Signal. Fragen Sie sich bei jedem Feld: Brauchen wir das wirklich für den nächsten Schritt, oder wollen wir es nur für unseren Vertrieb?

Häufiges Missverständnis

Häufige Irrtümer beim Landingpage-Aufbau

Mehr Text hilft nur, wenn er klar strukturiert ist.

  • Ein einziger CTA verpasst die, die scrollen — Wiederholung an strategischen Stellen holt Scroll-Käufer ab.
  • Was auf dem Desktop funktioniert, funktioniert auf dem Handy noch lange nicht. Wer diese drei Punkte korrigiert, holt oft schnell Conversion zurück.
Mehr Text, ein CTA, Desktop-Kopie — drei Irrtümer
Transkript dieser Folie

Diese Irrtümer sehen wir immer wieder. Mehr Text hilft nur, wenn er klar strukturiert ist. Ein einziger CTA verpasst die, die scrollen. Und eine Landingpage, die auf dem Desktop funktioniert, muss auf dem Handy noch lange nicht funktionieren. Wer diese drei Punkte korrigiert, holt oft schnell Conversion zurück.

Übung

Ihre Übung: eigene Landingpage bewerten

Machen Sie das jetzt: Beste Verbesserungen entstehen, wenn Sie die Seite mit frischen Augen betrachten.

  • Fangen Sie mit dem Hero an und arbeiten Sie sich durch Benefits, Social Proof, CTA und Formular.
  • Drei konkrete Punkte reichen, um in der nächsten Woche spürbare Fortschritte zu machen.
1
Hero
2
Benefits
3
Social Proof
4
CTA
5
Formular
Transkript dieser Folie

Machen Sie das jetzt kurz. Die besten Verbesserungen entstehen, wenn Sie die Seite mit frischen Augen betrachten. Fangen Sie mit dem Hero an und arbeiten Sie sich dann durch Benefits, Social Proof, CTA und Formular. Drei konkrete Punkte sind genug, um in der nächsten Woche spürbare Fortschritte zu machen.

Konzept

Mobile Landingpage: kleiner Bildschirm, große Anforderung

Auf dem Smartphone entscheidet sich oft alles in der ersten Sekunde.

  • Große Buttons, kurze Formulare und schnelle Ladezeiten sind Pflichtprogramm.
  • Was auf dem Desktop gut aussieht, kann auf dem Handy untergehen — testen Sie immer auf einem echten Gerät, nicht nur im Emulator.
Desktop-Hero vs. mobile Hero-Priorisierung
Transkript dieser Folie

Auf dem Smartphone entscheidet sich oft alles in der ersten Sekunde. Große Buttons, kurze Formulare und schnelle Ladezeiten sind hier Pflichtprogramm. Was auf dem Desktop gut aussieht, kann auf dem Handy komplett untergehen. Testen Sie Ihre Landingpage deshalb immer auf einem echten Gerät, nicht nur im Browser-Emulator.

Zusammenfassung

Zusammenfassung

Eine perfekte Landingpage ist kein Kunstwerk, sondern eine Sequenz, in der jeder Abschnitt eine Aufgabe hat.

  • AIDA liefert den roten Faden, Hero und Benefits überzeugen, Social Proof und Trust-Signale beruhigen.
  • Wiederholte CTAs führen zur Handlung — so machen Sie den Kauf so einfach wie möglich.
1
Attention
2
Interest
3
Desire
4
Action
5
Mobile & Vertrauen
Transkript dieser Folie

Eine perfekte Landingpage ist kein Kunstwerk, sondern eine Sequenz. Jeder Abschnitt hat eine Aufgabe. AIDA liefert den roten Faden, Hero und Benefits überzeugen, Social Proof und Trust-Signale beruhigen, wiederholte CTAs führen zur Handlung. Wer das so aufbaut, macht den Kauf so einfach wie möglich.

Zwischenschritt

Nächster Schritt: Funnel-Optimierung

Sie wissen jetzt, wie eine Landingpage überzeugt.

  • Im nächsten Modul schauen wir, wo Besucher im gesamten Funnel abfallen und wie Sie diese Lücken schließen.
  • Denn eine großartige Landingpage nützt wenig, wenn Checkout oder mobile Darstellung danach abreißen.
Von der Landingpage zum gesamten Funnel
Transkript dieser Folie

Sie wissen jetzt, wie eine Landingpage überzeugt. Im nächsten Modul schauen wir, wo Besucher im gesamten Funnel abfallen und wie Sie diese Lücken schließen. Denn eine großartige Landingpage nützt wenig, wenn der Checkout oder die mobile Darstellung danach absicht.

Quiz

Quiz

Testen Sie Ihr Wissen.

Ein Besucher landet auf einer Landingpage. Welche drei Fragen muss der Hero-Bereich innerhalb von drei Sekunden beantworten?

Ein Software-Anbieter ändert die Headline von „Wir sind führend“ zu „Sie reduzieren Ihre Report-Zeit um siebzig Prozent“. Was macht die neue Headline stärker?

Welche Headline wandelt eine schwache Produkteigenschaft in einen überzeugenden Benefit um?

Eine Landingpage fragt nach sieben Formularfeldern statt nach drei. Welche Wirkung ist nach den Modulinhalten am wahrscheinlichsten?

Welcher Button-Text entspricht der Empfehlung für einen starken Call-to-Action?

Übung

Übung

Wenden Sie das Gelernte direkt an.

  • 1
    Landingpage-AIDA-Check
    worksheet · ca. 20 Min
    Öffnen Sie eine Ihrer aktiven Landingpages. Bewerten Sie für jeden AIDA-Abschnitt auf einer Skala von eins bis fünf: Attention — fällt der Hero sofort ins Auge und ist das Versprechen klar? Interest — werden Problem und Lösung verständlich? Desire — machen Benefits und Social Proof das Angebot begehrenswert? Action — ist der CTA klar, wiederholt und vertrauensvoll? Notieren Sie die zwei schwächsten Abschnitte und eine konkrete Verbesserung pro Abschnitt.
  • 2
    Feature-zu-Benefit-Übersetzung
    worksheet · ca. 20 Min
    Listen Sie die fünf wichtigsten Features Ihres Hauptprodukts auf. Übersetzen Sie jedes Feature in einen konkreten Kundennutzen mit messbarem Ergebnis oder Risikoübernahme. Wählen Sie den stärksten Benefit und formulieren Sie daraus eine alternative Hero-Headline für Ihre wichtigste Landingpage.
Reflexion

Reflexion

Kurz zurückschauen, bevor Sie weiterlernen.

  • Würde ein fremder Besucher im Hero Ihrer wichtigsten Landingpage in drei Sekunden verstehen, was er bekommt und was er als Nächstes tun soll – und wenn nein, wie formulieren Sie Headline und Value Proposition um?
  • Welche Features auf Ihrer Seite könnten Sie in einen konkreten Kundennutzen übersetzen, so wie aus '300 Milliliter' ein 'reicht für drei Monate' wird?
  • An welchen Stellen Ihrer Seite – Hero, nach den Benefits, nach dem Social Proof – fehlt aktuell ein CTA, sodass Sie bereits überzeugte Scroll-Käufer verlieren?
Feedback

Feedback

War dieses Modul hilfreich für Ihren Shop?

Quellen

Quellen & Weiterführendes

Hier finden Sie Links und Materialien, um das Thema zu vertiefen. Schauen Sie in Ruhe hinein.

Abschluss

Modul abgeschlossen

Nächstes Modul: Funnel-Optimierung — wo verlieren Sie Besucher?

Praxis-Material zum Mitnehmen

Zu diesem Modul gehören zwei PDF-Downloads, die Sie direkt anwenden können:

  • Job-Aid: Die komprimierte Kernbotschaft auf einer Seite, ideal, um vor Entscheidungen schnell nachzuschlagen.
  • Worksheet: Ein ausfüllbares Arbeitsblatt, um das Gelernte an Ihren Shop anzupassen.

Übersicht & Lernziel

Dieses Modul richtet sich an Shop-Entscheider.

Nach diesem Modul lesen Sie eine Landingpage entlang von AIDA wie einen Bauplan, prüfen Hero, Value Proposition, Benefits, Social Proof, Trust-Signale, CTA-Platzierung und Formularlänge auf ihre Conversion-Aufgabe und benennen den Abschnitt, der den Besucher führt oder ratlos zurücklässt.

Voraussetzungen: Homepage vs. Landingpage
Die perfekte Landingpage