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Modul 1 von 9 · Landingpage & Funnel Optimization

Homepage vs. Landingpage

⏱ 30 Min · Nach diesem Modul können Sie Homepage und Landingpage strategisch unterscheiden, Intent- und Message-Match-Schwächen Ihrer Kampagnen erkennen und mit einer einfachen Cost-per-Lead-Rechnung entscheiden, wann eine dedizierte Landingpage den besseren ROI liefert.
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Homepage vs. Landingpage

Bezahlte Klicks auf die falsche Seite zu leiten, ist der schnellste Weg, ein Marketingbudget zu verbrennen.

Vom Ad-Klick zur Conversion: Fokus schlägt Auswahl
Transkript dieser Folie

Willkommen zum ersten Modul des Landingpage-Tracks. Wir klären, warum die meisten Ad-Budgets nicht am Anzeigentext, sondern an der falschen Einstiegsseite scheitern. Die Entscheidung zwischen Homepage und Landingpage ist keine Designfrage, sondern eine ökonomische. Wer bezahlten Traffic auf eine Seite mit zu vielen Optionen leitet, kauft sich teure Absprünge. In den nächsten Minuten lernen Sie, diesen Fehler systematisch zu vermeiden.

Lernziel

Lernziel

Sie unterscheiden Homepage und Landingpage nach Strategie, nicht nur nach Layout.

  • Sie erkennen Intent-Mismatch und schwache Message-Match-Punkte in Ihren Kampagnen.
  • Sie entscheiden datenbasiert, wann eine Landingpage den besseren ROI liefert.
1
Ziel definieren
2
Seitentyp wählen
3
Match prüfen
4
Conversion messen
Transkript dieser Folie

Nach diesem Modul haben Sie drei konkrete Fähigkeiten. Erstens bewerten Sie Homepage und Landingpage nach ihrer strategischen Aufgabe. Zweitens erkennen Sie in laufenden Kampagnen, wo Anzeige und Zielseite nicht zusammenpassen. Drittens treffen Sie eine datenbasierte Entscheidung, welcher Seitentyp bei bezahltem Traffic mehr Umsatz pro Besucher bringt.

Selbstcheck

Vorwissen aktivieren

Schätzen Sie: Wie viele Klickmöglichkeiten bietet Ihre aktuelle Startseite?

  • Wohin führt Ihre derzeit teuerste bezahlte Kampagne — auf eine speziell gebaute Seite oder auf die Homepage?
  • Diese beiden Antworten zeigen oft schon das größte Einsparpotenzial.
Zwei Selbstchecks: Klickziele zählen und Zielseite prüfen
Transkript dieser Folie

Bevor wir in die Details gehen, zwei kurze Selbstchecks. Schätzen Sie einmal, wie viele Klickmöglichkeiten Ihre Startseite bietet. Und denken Sie an Ihre derzeit teuerste bezahlte Kampagne: Landen die Besucher auf einer speziell für diese Kampagne gebauten Seite, oder auf der Homepage? Diese beiden Antworten zeigen Ihnen oft schon das größte Einsparpotenzial.

Was das für Sie bedeutet

Was das für Ihren Ad-Budget bedeutet

Jeder bezahlte Besucher kostet Geld. Wenn die Seite nicht zum Angebot passt, springt er zurück.

  • Ein schwacher Match verdoppelt oder verdreifacht oft den Cost-per-Lead, bevor Sie ihn bemerken.
  • Die richtige Seitenauswahl ist der schnellste Hebel, um ROAS zu verbessern.
Starker Match: niedriger CPL — schwacher Match: hoher CPL
Transkript dieser Folie

Dieses Modul ist deshalb so wichtig, weil es direkt Ihr Budget betrifft. Sie können Anzeigentexte optimieren, Gebote erhöhen und Zielgruppen verfeinern — wenn die Zielseite nicht passt, springen die Besucher trotzdem zurück. Ein schwacher Match versteckt sich in hohen Kosten pro Lead. Ein starker Match senkt diese Kosten oft um ein Vielfaches, ohne dass Sie mehr Werbegeld ausgeben müssen.

Konzept

Die Homepage ist ein Eingangstor, kein Verkäufer

Die Homepage muss viele Ziele gleichzeitig bedienen: Navigation, Markenimage, Sortiment, Karriere, Support.

  • Ein Ad-Besucher hat dagegen ein konkretes Problem und sucht eine konkrete Lösung.
  • Je mehr Wege er sieht, desto größer die kognitive Reibung.
Homepage: Navigation vs. Landingpage: Konversion
Transkript dieser Folie

Stellen Sie sich Ihre Homepage wie ein Eingangsbereich eines Kaufhauses vor. Sie soll Orientierung geben, die Marke zeigen und viele Abteilungen erschließen. Ein Ad-Besucher ist aber kein Orientierungssuchender, sondern jemand, der auf ein konkretes Angebot geklickt hat. Wenn er stattdessen im Eingangsbereich landet, verliert er schnell den Faden.

Konzept

Die Landingpage: ein Ziel, eine Handlung

Eine Landingpage ist für eine einzige Kampagne oder ein Angebot gebaut.

  • Sie zeigt genau das, was die Ad versprochen hat, und bietet nur einen nächsten Schritt.
  • Das senkt die Entscheidungslast und erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Conversion.
Ein Eingang, ein klarer Weg zur Conversion
Transkript dieser Folie

Eine Landingpage ist wie ein guter Verkäufer, der genau weiß, worum es geht. Sie nimmt den Besucher an der Hand und führt ihn zu einer einzigen Entscheidung. Es gibt keine Ablenkung durch Navigation, keine allgemeinen Markenbotschaften und keine Ausweichmöglichkeiten. Genau diese Fokussierung macht sie bei bezahltem Traffic so viel effizienter als die Homepage.

Konzept

Attention Ratio: je weniger Optionen, desto besser

Der Attention Ratio beschreibt das Verhältnis zwischen möglichen Aktionen und dem einen gewünschten Ziel.

  • Auf einer typischen Homepage finden Besucher oft fünfzig bis hundert Klickziele.
  • Eine starke Landingpage hat ein Verhältnis von eins zu eins: eine Aktion, ein Ziel.
17 35 52 69 62 Homepage:Klickziele 1 Landingpage:Klickziel
Attention Ratio: Homepage vs. Landingpage
Transkript dieser Folie

Oli Gardner von Unbounce prägte den Begriff Attention Ratio. Er besagt: Je mehr Optionen ein Besucher sieht, desto unwahrscheinlicher wird die gewünschte Aktion. Eine typische Homepage bietet Dutzende Wege, eine Landingpage nur einen. Diese Reduktion auf ein einziges Ziel ist der Grund, warum Landingpages bei bezahltem Traffic fast immer die bessere Wahl sind.

Konzept

Message-Match: das Versprechen einlösen

Überschrift, Bild und CTA der Landingpage müssen zum Anzeigentext passen.

  • Wer auf „Bio-Shampoo für empfindliche Kopfhaut“ klickt, will genau das sehen — nicht „Willkommen in unserem Shop“.
  • Ein starkes Message-Match senkt die Bounce-Rate und erhöht das Vertrauen.
1
Ad-Text
2
Headline prüfen
3
Bild abstimmen
4
CTA synchronisieren
Transkript dieser Folie

Message-Match bedeutet: Der Besucher sollte innerhalb einer Sekunde denken, ja, genau das habe ich gesucht. Wenn die Anzeige von Bio-Shampoo für empfindliche Kopfhaut spricht, muss die Headline, das Bild und der Button genau dieses Versprechen fortsetzen. Jede Abweichung erzeugt Unsicherheit und erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass der Besucher zurückspringt.

Konzept

Conversion Scent: der rote Faden von Ad bis Button

Conversion Scent bedeutet, dass Farbe, Wording, Angebot und visuelle Sprache auf der gesamten Reise konsistent bleiben.

  • Wenn die Ad Blau zeigt, die Seite aber Rot, riecht der Besucher den Bruch.
  • Ein unterbrochener Scent erhöht die Absprungrate und senkt die Qualität der Leads.
1
Ad-Creative
2
Headline
3
Hero-Bild
4
Formular
5
CTA
Transkript dieser Folie

Stellen Sie sich den Conversion Scent als Brotkrumenspur vor. Sobald eine Krume fehlt oder die Farbe wechselt, verliert der Besucher den Faden. Konsistenz von der Anzeige über die Headline bis hin zum Formular und zum Button ist daher Pflicht. Wer diese Kontinuität bricht, zahlt für Besucher, die bereits auf dem Weg waren, aber das Vertrauen verloren haben.

Konzept

Intent-Match: zur Reife der Suchanfrage passen

Ein Besucher, der nach „Shampoo“ sucht, ist noch am Anfang der Reise und braucht Orientierung.

  • Wer nach „bestes Bio-Shampoo empfindliche Kopfhaut Test“ sucht, will Vergleiche, Bewertungen und klare Fakten.
  • Die Landingpage muss den Informationsbedarf der Anfrage exakt treffen.
Geringer Informationsbedarf vs. hoher Informationsbedarf
Transkript dieser Folie

Intent-Match ist die Schwester vom Message-Match. Es reicht nicht, dass das Produkt stimmt. Die Seite muss auch genau den Reifegrad des Besuchers treffen. Sonst wirkt sie entweder oberflächlich oder überfordernd. Wer die Suchabsicht richtig liest, kann die Seite so aufbauen, dass sie den Besucher dort abholt, wo er gerade steht.

Beispiel

Beispiel: Bio-Shampoo für empfindliche Kopfhaut

Ad verspricht: Bio-Shampoo für empfindliche Kopfhaut, zwanzig Prozent Rabatt auf die erste Bestellung.

  • Homepage zeigt: Shampoo-Kategorie mit zwölf Produkten, davon drei für empfindliche Kopfhaut.
  • Landingpage zeigt: das eine Produkt, den Preis, drei Testimonials und den Button „Jetzt mit Rabatt bestellen“.
Homepage-Kategorie vs. Landingpage mit exaktem Angebot
Transkript dieser Folie

Dieses Beispiel macht den Unterschied greifbar. Der Besucher hat auf ein konkretes Versprechen geklickt. Auf der Kategorie-Seite muss er suchen und vergleichen. Auf der Landingpage findet er sofort das, was er erwartet. Diese drei Sekunden Entscheidungszeit entscheiden regelmäßig über Kauf oder Absprung.

Konzept

Wann die Homepage doch richtig ist

Bei Branding-Kampagnen, deren Ziel reiner Bekanntheitsaufbau ist, kann die Homepage sinnvoll sein.

  • Für Wiedergewinnungs-Kampagnen mit bestehenden Kunden, die die Marke bereits kennen, funktioniert sie oft.
  • Bei der organischen Suche nach dem Markennamen ist die Homepage der natürliche Einstieg.
Homepage sinnvoll vs. Landingpage notwendig
Transkript dieser Folie

Die Homepage ist nicht grundsätzlich falsch — sie ist nur das falsche Werkzeug für den Großteil des bezahlten Traffics. Bei Branding, Wiedergewinnung und Markensuche darf sie durchaus der Einstieg sein. Sobald Sie aber für ein konkretes Angebot bezahlen, gewinnt fast immer die Landingpage.

Konzept

Ad-Channel unterscheiden sich in Absicht

Google Search Ads fangen bestehende Kaufbereitschaft ein: der Intent ist hoch, die Message muss präzise passen.

  • Meta-Ads wecken Interesse kalt: der Besucher unterbricht sein Scrollen und braucht mehr Orientierung.
  • YouTube-Ads erzählen Geschichten: der Einstieg funktioniert besser mit einem Video- oder Story-Landingpage.
1
Search: hoher Intent
2
Social: kalt unterbrechen
3
Video: Story fortsetzen
Transkript dieser Folie

Jeder Kanal hat eine eigene psychologische Temperatur. Wer auf Google sucht, will schnell lösen. Wer auf Instagram scrollt, muss erst überzeugt werden. YouTube-Nutzer folgen einer Geschichte. Ihre Landingpage muss diese Temperatur spiegeln. Dieselbe Seite für alle drei Kanäle zu verwenden, ist eine der häufigsten Budgetfallen.

Szenario

Szenario: Der Fall „Gratis Beratungstermin“

Ein B2B-Dienstleister schickt Google-Ads-Traffic auf die Homepage mit zehn Leistungen.

  • Die Conversion Rate liegt bei null Komma acht Prozent, der Cost-per-Lead bei achtzig Euro.
  • Nach Einführung einer dedizierten Landingpage mit einem Termin-Formular steigt die Conversion Rate auf drei Komma zwei Prozent und der Cost-per-Lead sinkt auf zwanzig Euro.
22 44 66 88 0.8 CVR vorher % 3.2 CVR nachher % 80 CPL vorher € 20 CPL nachher €
Vorher/Nachher: dedizierte Landingpage im B2B
Transkript dieser Folie

Dieses Szenario sehen wir regelmäßig in der Praxis. Die Homepage bot alles, der Besucher wollte aber nur einen Termin. Eine Landingpage reduzierte den Preis pro Lead um siebzig Prozent — ohne mehr Budget auszugeben. Das zeigt, dass die richtige Seitenauswahl oft mehr bewirkt als ein neuer Anzeigentext.

Ihr Dozent

Meine Erfahrung: Der teuerste Klick auf die falsche Seite

Ich erlebe es fast jede Woche: Ein Shop-Betreiber kauft Traffic für fünf- bis sechsstellige Jahresbudgets und leitet ihn auf die Homepage.

  • Der Grund ist meist gut gemeint: „Dort sieht man alles“. Doch genau das ist das Problem.
  • Besucher, die auf ein konkretes Angebot klicken, haben keine Lust, sich durch die Startseite zu suchen.
Teurer Traffic auf die Homepage: „Dort sieht man alles“ ist der Denkfehler
Transkript dieser Folie

Ich möchte Ihnen kurz erzählen, warum dieses Thema mir persönlich sehr am Herzen liegt. Ich sehe regelmäßig Shops, die fünf-, sechs- oder siebenstellige Euro-Beträge im Jahr für bezahlten Traffic ausgeben und die Besucher dann auf die Homepage leiten. Die Begründung klingt plausibel: „Dort sieht man doch alles“. Aber genau das ist der Denkfehler. Wer auf eine Anzeige für ein konkretes Produkt klickt, ist nicht an „allem" interessiert, sondern an genau diesem einen Versprechen. Jeder zusätzliche Klick, den der Besucher investieren muss, kostet Conversion. Und das sind echte Euro, die im Moment des Klicks verbrannt werden.

Beispiel

Euro-Rechnung: Was eine Landingpage wirklich wert ist

Shop mit zehntausend Euro monatlichem Ad-Budget, achtzig Euro Cost-per-Lead auf der Homepage.

  • Nach Einführung einer Landingpage sinkt der CPL auf zwanzig Euro — bei gleichem Budget werden fünfmal so viele Leads generiert.
  • Bei einem durchschnittlichen Auftragswert von achthundert Euro bedeutet das bei hundert Leads zusätzlich achtzigtausend Euro Umsatzpotenzial pro Monat.
138 275 413 550 125 Leads vorher 500 Leads nachher
Bei gleichem zehntausend-Euro-Budget: fünfmal mehr Leads
Transkript dieser Folie

Lassen Sie uns die Rechnung konkret machen. Ein Shop gibt monatlich zehntausend Euro für bezahlten Traffic aus. Auf der Homepage kostet ein Lead achtzig Euro, also entstehen einhundertundfünfundzwanzig Leads. Nach der Umstellung auf eine dedizierte Landingpage sinkt der Cost-per-Lead auf zwanzig Euro. Bei gleichem Budget entstehen plötzlich fünfhundert Leads. Wenn ein durchschnittlicher Auftrag achthundert Euro wert ist, reden wir über achtzigtausend Euro zusätzliches Umsatzpotenzial pro Monat — nur durch die richtige Seitenauswahl. Diese Rechnung zeigt, warum Landingpages für mich kein Design-Thema, sondern eine ökonomische Entscheidung sind.

Konzept

Zahlen, die den Unterschied belegen

Branchenbenchmarks zeigen: Landingpages konvertieren im Durchschnitt zwei- bis dreimal besser als Homepage-Einstiege bei bezahltem Traffic.

  • Ein starker Message-Match kann die Bounce-Rate um zwanzig bis dreißig Prozent senken.
  • Jede zusätzliche Ablenkung auf der Seite reduziert die Conversion um durchschnittlich zehn Prozent.
7 14 21 28 2.5 Conversion-LiftConversion-L… 25 Bounce-Reduktion %Bounce-Reduk… 10 Ablenkungskosten %Ablenkungsko…
Benchmarks für Landingpage-Effekte
Transkript dieser Folie

Diese Zahlen sind keine Versprechen, sondern beobachtete Richtwerte aus hunderten Kampagnen. Sie zeigen, warum sich der Aufwand für eine eigene Landingpage fast immer rechnet. Besonders der Effekt zusätzlicher Ablenkungen wird oft unterschätzt: Jeder Link, der nicht zum Kampagnenziel führt, kostet Conversion.

Häufiges Missverständnis

Häufige Irrtümer bei der Seitenauswahl

Fehlannahme eins: Mehr Traffic löst ein Match-Problem. Faktisch: Schlechter Match macht mehr Traffic nur teurer.

  • Fehlannahme zwei: Eine Landingpage lohnt sich nur bei großen Budgets. Faktisch: Schon bei wenigen hundert Euro monatlichem Ad-Budget rechnet sich der Fokus.
  • Fehlannahme drei: Mobile und Desktop können dieselbe Seite verwenden. Faktisch: Die mobile Intent und Darstellung erfordern oft eigene Prüfung.
Mehr Traffic, kleines Budget, gleiche Seite — drei klassische Irrtümer
Transkript dieser Folie

Diese drei Irrtümer kosten regelmäßig Geld. Viele glauben, mehr Traffic würde ein schlechtes Match kompensieren. Das Gegenteil ist der Fall: Sie pumpen mehr Wasser durch ein undichtes Rohr. Auch kleine Budgets profitieren von Fokus. Und wer Mobile und Desktop zusammenwirft, übersieht oft, dass die mobilen Besucher eine ganz andere Erwartungshaltung haben.

Übung

Ihre Kurz-Audit für die nächste Kampagne

Wählen Sie eine laufende Ad-Kampagne und notieren Sie den exakten Wortlaut des Anzeigentexts.

  • Öffnen Sie die Zielseite und zählen Sie alle Klickziele, die vom Hauptziel ablenken.
  • Bewerten Sie Message-Match und Intent-Match auf einer Skala von eins bis fünf.
1
Ad-Text notieren
2
Klickziele zählen
3
Match-Score vergeben
Transkript dieser Folie

Machen Sie das jetzt für eine Ihrer Kampagnen. Oft reicht diese eine Übung, um das größte Leck in Ihrem Paid-Traffic zu finden. Der Score zeigt Ihnen, wo Sie als Erstes ansetzen. Sie brauchen dafür kein teures Tool, sondern nur fünf Minuten Konzentration.

Konzept

Die Entscheidungsmatrix: Homepage oder Landingpage?

Bezahlter Traffic mit einem konkreten Angebot → fast immer Landingpage.

  • Marken- oder Wiedergewinnungs-Kampagnen → Homepage kann ausreichen.
  • Unsicher? Testen Sie beide Einstiege parallel und messen Umsatz pro Besucher.
1
Kampagnenziel klären
2
Angebot präzisieren
3
Match prüfen
4
Seitentyp wählen
Transkript dieser Folie

Wenn Sie sich nicht sicher sind, lassen Sie die Daten entscheiden. Ein kurzer A/B-Test zwischen Homepage und Landingpage klärt oft innerhalb von zwei Wochen, welcher Einstieg mehr Umsatz pro Besucher bringt. Bis dahin gilt als Faustregel: Bezahlter Traffic mit konkretem Angebot gehört auf eine Landingpage.

Zwischen-Check

Zwischen-Check

Homepage dient der Navigation, Landingpage der Konversion.

  • Attention Ratio, Message-Match und Intent-Match steuern Conversion.
  • Jeder Kanal hat eine eigene Temperatur, die die Seite widerspiegeln muss.
1
Homepage vs. Landingpage
2
Match-Prinzipien
3
Channel-Temperatur
Transkript dieser Folie

Kurzer Zwischen-Check: Die Homepage ist das Tor, die Landingpage ist der Pfad. Attention Ratio, Message-Match und Intent-Match sind die drei Hebel, die über Conversion oder Absprung entscheiden. Und jeder Kanal verlangt eine eigene Temperatur. Wenn Sie diese drei Punkte im Kopf behalten, haben Sie bereits den größten Teil dieses Moduls verinnerlicht.

Zusammenfassung

Was Sie mitnehmen

Prüfen Sie für jede Kampagne, ob das Angebot auf der Zielseite sofort erkennbar ist.

  • Reduzieren Sie Ablenkungen auf der Landingpage auf ein Minimum.
  • Testen Sie Homepage gegen Landingpage, wenn das Budget es erlaubt.
Von der Vermutung zur datenbasierten Seitenauswahl
Transkript dieser Folie

Diese drei Gewohnheiten trennen teure Kampagnen von profitablen: klares Angebot, fokussierte Seite, regelmäßiger Test. Wenn Sie nur diese drei Prinzipien in Ihrem nächsten Strategie-Meeting anwenden, haben Sie bereits einen spürbaren Vorsprung gegenüber Wettbewerbern, die alles auf die Homepage leiten.

Zwischenschritt

Ausblick: das nächste Modul

Im nächsten Modul sehen wir, wie eine überzeugende Landingpage aufgebaut ist — von der Hero Section über Benefits und Social Proof bis zum wiederholten Call-to-Action.

  • Halten Sie bis dahin Ihre drei Match-Scores bereit.
1
Hero Section
2
Benefits
3
Social Proof
4
Call-to-Action
Der Aufbau einer überzeugenden Landingpage
Transkript dieser Folie

Im nächsten Modul schauen wir uns an, wie eine überzeugende Landingpage aufgebaut ist — von der Hero Section über Benefits und Social Proof bis zum wiederholten Call-to-Action. Bis dahin: Halten Sie Ihre drei Match-Scores bereit.

Quiz

Quiz

Testen Sie Ihr Wissen.

Eine B2B-Dienstleisterin schickt Google-Ads-Traffic für „Gratis Beratungstermin“ auf ihre Homepage. Die Conversion Rate liegt bei 0,8 % und der Cost-per-Lead bei 80 Euro. Nach Umleitung auf eine dedizierte Landingpage mit Termin-Formular steigt die Conversion Rate auf 3,2 % und der CPL sinkt auf 20 Euro. Was folgt daraus?

Eine Landingpage bietet nur einen Button zur Anmeldung zum Newsletter. Die verlinkte Homepage zeigt Navigation, Footer, Blog-Links, Kategorieseiten und zehn weitere Call-to-Action-Elemente. Was folgt daraus für das Attention Ratio?

Eine Meta-Anzeige wirbt mit „Dreißig Prozent Rabatt auf Laufschuhe“ in Rot-Schwarz-Design. Die verlinkte Landingpage zeigt das Vollsortiment in Blau-Weiß ohne Rabattbanner. Welches Problem liegt hier vor?

Ein Hersteller startet eine rein imagebildende YouTube-Kampagne ohne direktes Angebot. Das Ziel ist Bekanntheitsaufbau bei einer breiten Zielgruppe. Welche Einstiegsseite passt laut Modul am besten?

Eine bezahlte Traffic-Kampagne zeigt eine Bounce Rate von über siebzig Prozent und eine Conversion Rate unter zwei Prozent. Was ist die wahrscheinlichste Ursache?

Übung

Übung

Wenden Sie das Gelernte direkt an.

  • 1
    Ihr Kampagnen-Seitenauswahl-Audit
    mini-audit · ca. 20 Min
    Wählen Sie Ihre drei teuersten bezahlten Kampagnen des letzten Monats. Notieren Sie für jede: Ad-Text, Zielseite, Anzahl sichtbarer Klickziele auf der Zielseite, Score für Message-Match und Intent-Match von eins bis fünf. Identifizieren Sie die Kampagne mit dem größten Mismatch und formulieren Sie in zwei Sätzen, welcher Seitentyp oder welche Änderung den größten ROI-Impact hätte.
  • 2
    ROI-Rechnung für Ihre teuerste Kampagne
    calculation · ca. 18 Min
    Nehmen Sie Ihre drei teuersten Kampagnen. Tragen Sie für jede ein: monatliches Budget, aktueller Cost-per-Lead, geschätzter Auftragswert pro Lead. Berechnen Sie, wie viele zusätzliche Leads entstehen würden, wenn der Cost-per-Lead durch eine Landingpage um fünfzig Prozent sinkt. Errechnen Sie das zusätzliche monatliche Umsatzpotenzial und markieren Sie die Kampagne mit dem höchsten ROI-Hebel.
Reflexion

Reflexion

Kurz zurückschauen, bevor Sie weiterlernen.

  • Wohin führt Ihre derzeit teuerste bezahlte Kampagne — auf die Homepage mit vielen Klickzielen oder auf eine speziell gebaute Landingpage?
  • Zählen Sie für eine laufende Kampagne alle Klickziele der Zielseite, die vom Hauptziel ablenken, und bewerten Sie Message- und Intent-Match.
  • Rechnen Sie nach: Wie viele zusätzliche Leads brächte bei gleichem Ad-Budget ein niedrigerer Cost-per-Lead durch eine dedizierte Landingpage?
Feedback

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Quellen

Quellen & Weiterführendes

Hier finden Sie Links und Materialien, um das Thema zu vertiefen. Schauen Sie in Ruhe hinein.

Abschluss

Modul abgeschlossen

Nächstes Modul: Die perfekte Landingpage — AIDA für E-Commerce

Praxis-Material zum Mitnehmen

Zu diesem Modul gehören zwei PDF-Downloads, die Sie direkt anwenden können:

  • Job-Aid: Die komprimierte Kernbotschaft auf einer Seite, ideal, um vor Entscheidungen schnell nachzuschlagen.
  • Worksheet: Ein ausfüllbares Arbeitsblatt, um das Gelernte an Ihren Shop anzupassen.

Übersicht & Lernziel

Dieses Modul richtet sich an Shop-Entscheider.

Nach diesem Modul können Sie Homepage und Landingpage strategisch unterscheiden, Intent- und Message-Match-Schwächen Ihrer Kampagnen erkennen und mit einer einfachen Cost-per-Lead-Rechnung entscheiden, wann eine dedizierte Landingpage den besseren ROI liefert.

Homepage vs. Landingpage